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Trialog der Kulturen

Trialog der Kulturen

An der PRS sind zahlreiche Aktivitäten zum „Trialog der Kulturen“ etabliert und werden ausgebaut:

- Teilnahme am Schulenwettbewerb der Herbert-Quandt-Stiftung (2009/10) zum „Trialog der Kulturen“
- regelmäßige Teilnahme von Lehrkräften der PRS an Alumni-Fortbildungen der Quandt-Stiftung zur weiteren Qualifizierung im Bereich interkultureller bzw. trialogischer Begegnung
- AG zur interkulturellen Begegnung in den Projektwochen und im Rahmen des betreuten Freizeitbereichs (Kulturen kochen, Raum der Stille usw.)
- Besuch religiöser Stätten (z.B. Kirche, Synagoge, Moschee) im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts
- Schulpartnerschaft der PRS mit der jüdischen Schule Nir Ha Emek und der arabischen Schule Achva (beide in Israel, siehe Info / Internationale Kontakte)
- Aktionen zu Festtagen verschiedener Religionen
- gemeinsame Aktivitäten im Religions- und Ethikunterricht zum interreligiösen Dialog "Gemeinsam gegen die Wüste" in Burkina Faso, das von Christen und Muslimen gemeinsam getragen wird.
- Stärkung des christlich- jüdischen und des christlich-muslimischen Dialogs
- geplant: gemeinsame Lehrkräftetagung von interessierten Lehrerinnen und Lehrern der PRS und der arabischen Schule ORT Achva


Was wir wollen:

- In der Begegnung mit anderen Kulturen und Religionen die eigene Identität, Kultur, Geschichte, Religion besser für sich zu entdecken.
- Nicht nur Unterschiede sondern auch Gemeinsamkeiten über alle religiösen und kulturellen Grenzen hinweg zu entdecken.
- Den Schülerinnen und Schülern aller Kulturen und Religionen an der PRS eine Heimat zu bieten, gegenseitigen Respekt und Achtung des Anderen in seinem Anderssein.
- WIR-Gefühl: Wir alle gehören zur Schulgemeinde der PRS, unabhängig von unserer kulturellen und religiösen Zugehörigkeit, Fremd- und Selbstzuschreibung.
- Jeder hat das Recht auf seine eigene Kultur, zur eigenen Selbstdefinition.


Wichtig:

- Der Trialog umfasst auch ausdrücklich andere Religionen und Kulturen und soll auch die Jugendlichen mit säkularem Selbstverständnis mit einschließen.
- Der Trialog wird in Bezug auf die Schulpartnerschaft der PRS mit der jüdischen und der arabischen Partnerschule als Dialog geführt. Es hat sich gezeigt, dass im Dialog jede Seite besser gleichberechtigt zu Wort kommt und "ihre" Geschichte erzählen kann. Auch hat bereits jeder Dialog eine eigene Geschichte und ein eigenes Vorverständnis.
- Religion und Kultur wird immer „gelebt“, es gibt nicht „die“ Religion / Kultur. Der Versuch eine solche zu beschreiben, zu konstruieren, kann zur Bildung von Stereotypen führen, dessen müssen sich alle Beteilgten bewusst sein.
- Identität durch Geschichte, Kultur und Religion für sich zu entdecken und zu entwerfen ist nicht gleichzusetzen mit konservativer Rückbesinnung auf tradierte Bilder und Rollen und deren erneute Annahme. Auch wer seine Wurzeln kennenlernt, entscheidet selbst, wieviel Distanz und Nähe er hierzu einnimmt.
- Trennendes und Unterschiede können nur dort formuliert werden, wo es Gemeinsamkeiten und Vertrauen gibt, Unterschiede sollen nicht verschwiegen aber auch nicht in den Mittelpunkt gestellt werden. Ziel ist und bleibt ein gelingendes Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen im Alltag der PRS.


Ansprechpartner: A. Schauer