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Fotos: Anemone, Tränende Herzen, Margerite

Genetik-Praktikum
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 Gentechnik-Praktikum bei Sanofi-Aventis
Ein Bericht von  Ines Casper und Nadine Ossowski

Unser Biologie-Leistungskurs nahm im vergangen Jahr intensiv den im Lehrplan vorgesehen Unterrichtsstoff „Genetik“ durch. Um das neu erlernte Wissen zu vertiefen und zu veranschaulichen, machten wir mit  unserem Lehrer Herr Groeneveld ein Gentechnik-Praktikum bei Sanofi-Aventis in Frankfurt am Main.

Am 06.03.2012 war es dann soweit. Ungewiss was uns genau erwarten würde, machten wir uns früh morgens auf den Weg zum Industriepark in Frankfurt Höchst, in dem neben vielen anderen Chemie-
 und Pharmaunternehmen auch Sanofi seinen Sitz hat.

„Sanofi ist eines der weltweit führenden Gesundheitsunternehmen. Sie erforschen, entwickeln und vertreiben therapeutische Lösungen, um das Leben der Menschen zu verbessern.
(…)Insgesamt widmen sich die Mitarbeiter von Sanofi der Erforschung der Ursachen von Krankheiten und der Suche nach Ansatzpunkten für deren medikamentöse Behandlung ebenso wie der Arzneimittelentwicklung, der Wirkstoffproduktion und Arzneimittelfertigung bis hin zur Auslieferung und dem Vertrieb von Fertigarzneimitteln in die ganze Welt.“

Nach unserer Ankunft erhielten wir Informationen über das Pharmaunternehmen Sanofi-Aventis. Bevor wir anschließend im Labor zur Tat schreiten konnten, wurden wir über das gewünschte Verhalten im Labor und dem gesamten Industriepark bei Gefahrensituationen aufgeklärt.

Jetzt konnte es endlich losgehen! Zwei Mitarbeiter von Sanofi-Aventis zeigten uns das Labor und erklärten uns, was im Anschluss unsere Aufgabe sein würde: die Herstellung eines „Genetischen Fingerabdrucks“. Das Ziel ist es, den „Täter“ zu überführen, indem man die DNA-Probe, welche am „Tatort“ gesichert wurde, mit denen der „Verdächtigen“ vergleicht. Im Bestfall ist eine Übereinstimmung der Probe vom Tatort und einer eines Verdächtigen festzustellen. Der Täter wäre somit überführt. Wir bekamen natürlich keine echte DNA von Täter und Verdächtigen, sondern die DNA von Bakterien.

In Kleingruppen schritten wir nun zur Tat. Es galt, einen genetischen Fingerabdruck der uns vorliegenden DNA mit Hilfe einer Gelelektrophorese anzufertigen. Zuerst musste die zuvor von uns präparierte DNA von „Täter“ und „Verdächtigen“ in ein Elektrophorese-Gel pipettiert werden, welche anschließend unter Spannung gesetzt wurde.  Nun wanderten die unterschiedlich langen, negativ geladenen, Abschnitte der DNA unterschiedlich schnell zum Plus-Pol.
Nachdem wir diese Schritte durchgeführt hatten, waren wir im Labor vorerst fertig, da die Gelelektrophorese einige Zeit benötigt, um „durchzulaufen“.
In dieser Zwischenzeit machten wir eine Rundfahrt durch den Industriepark Höchst. Wir bekamen auch hier einen Einblick, wie unwahrscheinlich groß dieses Gelände ist und wie viele unterschiedliche Gebäude dort zu finden sind, in denen die unterschiedlichsten Substanzen synthetisiert und erprobt werden.

Nach unserer Rückkehr aus dem Industriepark erwartete uns bereits ein köstliches Buffet mit Kartoffelsuppe und belegten Brötchen. Gestärkt ging es nun an die Auswertung unserer „Genetischen Fingerabdrücke“. Jede Gruppe konnte ihre Ergebnisse begutachten und den „Täter“ überführen (wenn denn bei den vorher gegangenen Schritten nichts schief gelaufen war). Wir alle waren sehr stolz auf unsere Ergebnisse und die Arbeit als „Kriminaltechniker“.

Nun ging ein ereignisreicher und sehr informativer Tag bei dem Pharmaunternehmen Sanofi-Aventis zu Ende. Die Arbeit im Labor hat uns allen sehr viel Spaß bereitet und wir können dieses Gentechnik-Praktikum nur an alle andern Biologie-Kurse weiterempfehlen.

 Bilder vom Praktikum

 

 

 

 

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Besuch der Aquarien-AG im Frankfurter Zoo
Ein Bericht von Leonie und Selina aus der Klasse 6G4

Um 8:20 Uhr haben wir uns am Friedrichsdorfer Bahnhof getroffen und um ca. 8:38 Uhr sind wir mit der Bahn losgefahren. Als wir angekommen und schon im Zoo waren, mussten wir uns in zwei Gruppen aufteilen. Bis zur ersten Führung hatten wir noch etwas Zeit und waren bei den Affen und im Wildkatzenhaus.
Dann musste auch schon die erste Gruppe zum Treffpunkt am Eingang, wo wir auf unseren Führer gewartet haben. Im Exotarium sind wir als erstes zum Amazonasbecken gegangen. Dort gibt es Schildkröten, Welse, amerikanische Lungenfische, Rochen und noch viele andere Fischarten.
Die amerikanischen Lungenfische haben zwei Lungenflügel wie wir Menschen. Sie haben aber auch wie andere Fische Kiemen. Trotz der Kiemen müssen sie alle 30 bis 60 Minuten an die Oberfläche, um Luft zu holen. Die amerikanischen sind kleiner als die australischen Lungenfische. Beide werden sehr alt. Sie können bis zu 130 Jahre alt werden. In trockenen Zeiten leben sie in Schlammlöchern. Der australische Lungenfisch hat nur einen Lungenflügel. Die Seiten- und Bauchflossen sind zurückgebildet, die Schwanzflosse dagegen geht fast einmal um den halben Körper.
Der Rochen hat insgesamt 10 Kiemen, fünf an jeder Seite, die unten an seinem Körper liegen. Er atmet aber an der Oberseite ein, damit er keinen Sand einatmet. Bei den Rochen hängt die Größe von den Arten ab, es gibt kleine (50 cm) und große (bis zu 7 m, Manta). Rochen haben statt meist statt Schuppen nur eine Schleimschicht, manche Rochen haben kleine Schuppen. Das Stechteil des Stachelrochens ist im letzten Teil des Schwanzes. Wenn das Stechteil abbricht, wächst es wieder nach. Teilweise vergräbt sich der Rochen im Sand, um seiner Beute aufzulauern.

Das europäische Becken wird mit einer Glasscheibe getrennt, weil sich manche der Fische nicht leiden können. Dort gibt es Störe, Karpfen, und viele mehr. Die Störe können im Salz-, aber auch im Süßwasser leben. In Deutschland sind die Störe ausgestorben. Störe können sehr alt und groß werden. Im Frankfurter Zoo halten sie aber nur Jungtiere, weil sie nicht genug Platz haben. Ihre Schnauze ist langgestreckt. Eine Besonderheit ist der Löffelstör. Er hat eine breite, löffelförmige Schnauze. Beim Schwimmen hat er sein Maul offen, so dass Wasser hineinströmt. So nimmt er auch seine Nahrung auf - das Plankton. Plankton besteht zum Beispiel aus winzigen Krebschen. Löffelstöre  können bis zu 1,4 m lang werden.
In den zwei Salzwasserbecken, bei denen wir danach waren, gibt es Seenadeln, Seepferdchen und Brunnenbauer. Die Seenadeln und die Seepferdchen haben eine Sache gemeinsam: Bei beiden trägt das Männchen die Brut aus. Die Seepferdchen fressen, wie die Störe, Plankton. Seepferdchen leben in Schwärmen. Der Brunnenbauer ist ein fast durchsichtiger Fisch. Er gräbt sich eine Höhle mit dem Maul, damit er sich verstecken kann (Daher kommt auch sein Name!). Es gibt zwei Becken, in denen Feuerfische sind: Einmal ein kleines, wo der Nachwuchs drin ist und ein größeres, wo die ausgewachsenen Feuerfische mit ein paar anderen Fischen leben. Die kleineren Feuerfische sehen bei weitem nicht so prächtig aus wie die großen. Sie sind auch noch nicht so giftig wie die erwachsenen. Die großen Feuerfische mögen zwar nicht lebensgefährlich für den Menschen sein – für viele Tiere sind sie es – aber gefährlich ist das Gift aber schon. Wenn Feuerfische gereizt werden, richten sie ihre Flossen, die sehr gefächert aussehen, nach vorne auf. 

Im gleichen Becken gibt es auch zwei Muränen. Muränen leben meist in Felsspalten und warten, bis ihre Beute vorbei schwimmt. Muränen sind zwar schnell, können aber nur ganz schlecht sehen. Sie nehmen ihre Umgebung mit dem Seitenlinienorgan wahr.
Neben den kleinen Feuerfischen gibt es ein Becken mit einem Steinfisch. Sie sehen aus wie ein Stein und sind so sehr leicht zu übersehen. Steinfische sind giftiger als die Feuerfische.

 

Steinfisch

Piranhas ernähren sich hauptsächlich von Aas, das heißt, sie essen selten Lebendiges, außer sie haben einen Fressrausch. Piranhas sind im Gegensatz zu anderen Fischen, die auch Aasfresser sind, gegen fast alle Krankheiten gewappnet.
Als letztes sind wir zum Anemonenfischbecken gegangen. Wenn der Anemonenfisch in Gefahr ist, versteckt er sich in seiner Anemone (Daher kommt auch sein Name.). Bemerkenswert ist auch, dass die Anemonenfische erst Männchen sind und dann zu Weibchen werden können.
Der Doktorfisch hat am Schwanzansatz eine rasiermesserscharfe „Flosse“.
Dann war auch schon die Führung um. Die andere Gruppe hat die gleiche Führung eine Stunde später gemacht. Wir sind anschließend hoch zu den Reptilien und Amphibien gegangen. Als nächstes sind wir zum Affenhaus gegangen. Nach dem Affenhaus waren wir erst mal dort auf dem Spielplatz. Später sind wir noch ins Nachthaus gegangen und danach haben wir die andere Gruppe getroffen. Mit denen sind wir dann nochmal auf den Spielplatz gegangen. Schließlich mussten wir dann leider wieder nach Hause. Mit der Bahn ging es zurück zum Friedrichsdorfer Bahnhof, wo wir uns verabschiedeten.

 

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