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Fotos: Versteinertes Holz



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Definitionen

"Ein Vortrag informiert oder vermittelt Wissen.
Fakten und Sachverhalte stehen im Vordergrund.
Präsentationen wollen darüber hinaus auch beeindrucken,
beeinflussen, überzeugen."
Will, 1997

"Die Präsentation ist der persönliche Vortrag einer strukturierten
Folge von Gedanken - unterstützt durch visuelle Hilfsmittel -
an ein überschaubares Publikum."
Hierhold, 2004

 

Präsentationen im 11. SchuljahrAus dem Medienkonzept der Philipp-Reis-Schule vom 14.9.04:

In der Jahrgangsstufe 11 sollen die Schüler eine inhaltlich wie formal anspruchsvolle Präsentation selbständig erarbeiten. LehrerInnen des Orientierungskurses stellen fachbezogene Themen zur Auswahl und integrieren die entstandenen Präsentationen in ihren Unterricht.

Verbindliche Inhalte:

- Recherchieren: Selbständige Recherche in Digital- und Printmedien, korrekter Umgang mit Zitaten und Quellenangaben.
- Präsentieren: Vortrag vor der Klasse üben, Vortrag und Gestaltung der "Folien" kritisch bewerten, Kolloquium mit den Mitschülern und dem Kursleiter trainieren.

 

Präsentationen in Stufe 12 und 13

- Jeder Schüler trägt im Laufe des 12./13. Schuljahres eine große Präsentation (s.u.) vor.
- Im Laufe des 12. Schuljahres sollte festgelegt sein, in welchem Kurs eine große Präsentation vorgetragen wird. - Die Präsentationen sollten sich innerhalb der Tutorenkurse nicht auf ein Fach konzentrieren (Es sei denn, es gibt entsprechende Vorgaben in den jeweiligen Lehrplänen.).
- Die Themen werden gemeinsam von Schülern und Lehrern festgelegt.
- Die Vortragenden legen nach der großen Präsentation ein entsprechendes Formblatt vor (Sekretariat), das vom Lehrer abgezeichnet wird und vom Tutor in die Schülerakte geheftet wird.


Präsentationsarten

-> Informationspräsentation
Der Vortragende hat sich intensiv mit einem Thema beschäftigt und stellt den Sachverhalt den Mitschülern vor. Beispiele hierfür könnten sein: "Wie funktioniert ein Verbrennungsmotor?" (Chemie, Physik) oder "Der Lebenslauf des Malariaerregers" (Biologie). Diese Form der Präsentation vermittelt also Fachkenntnisse, enthält aber nicht unbedingt eine Wertung, eine persönliche Stellungsnahme. Wir nennen sie KLEINE PRÄSENTATION - unabhängig von ihrem tatsächlichen Umfang.

-> Informationspräsentation-Plus (Abitur-Präsentation)
Zur Informationsweitergabe kommt hier das Herausarbeiten eines Problems, eines Konflikts hinzu. Dies fordert eine noch sorgfältigere Recherche und mündet in eine Gegenüberstellung, ein Abwägen von Positionen, ein persönliches Urteil. Beispiele hierfür könnten sein: Vor- und NAchteile der biologischen Schädlingsbekämpfung" (Biologie) oder " Die Bedeutung der satelliten-gestützten Astronomie" (Physik) oder "Wöhlers Harnstoffsynthese" (Chemie). Hier ist typisch, dass eine persönliche Stellungnahme, eine Wertung in die Darstellung einfließt. Wir nennen dies Form der Präsentation GROSSE PRÄSENTATION. Sie ist auch die angemessene Form einer Abitur-Präsentation.

 

 

Einstieg

Deutlich wichtiger als beim Referat ist der persönliche Bezug des Vortragenden zum Thema: Es ist SEIN Thema! Entsprechend gilt für den Einstieg, das Anfangsinteresse der Zuhörer/Zuschauer aufzunehmen, bzw. zu entwickeln.

Das Anfangsinteresse der Zuhörer / Zuschauer

- Worum geht es?

- Zahlt es sich für mich aus aufzupassen?

Vor-/ Urteilsbildung in 30 Sekunden


Formaler Ablauf:

Hinweis: !! bedeutet: Das muss sein!
- Begrüßung (!!)
- Eröffnung : Aufhänger (aktueller Bericht), Zitat, interessantes Beispiel, ungewöhnlliche Statistik, Anekdote, ...)
- Thema (!!): ... am besten als griffige Schlagzeile
- Einführung (!!): Relevanz des Themas, Bedeutung für die Zuschauer, Definition, Abgrenzung, Vorgeschichte, persönlicher Bezug, ...
- Orientierung (!!): Inhaltsübersicht, Zeitplan, Modalität für Fragen

Verpatzte Einstiege:

- Der gewaltsame Witz

- Entschuldigung (Leider wurde ich nicht rechtzeitig fertig…)

- Einleitung fehlt oder ist länger als 10 % des Vortrags

- Vorlesen einer langweiligen Gliederung

Die erste(n) Minute(n):

01 Material bereithalten

02 Schwungvoll (!) aufstehen und zum Vortragsort gehen

03 Arbeitsplatz vorbereiten

04 Geräte und Einstellungen überprüfen

05 PC einschalten

06 Blicke sammeln, schweigender Rundblick

07 Ausatmen

08 Begrüßung

09 Einleitung (s.o.)

10 Erstes Bild

Hauptteil

Eine Präsentation sollte keine lexikalische Abhandlung eines Themas sein. Das können Lexika ohnehin besser! Wichtig ist eine lebendige, auf das Interesse der Zuhörer/Zuschauer ausgerichtete Vortragsweise. Nach Möglichkeit des Themas sollte ein Spannungsfeld erzeugt werden (einerseits/andererseits), das der Vortragende am Ende durch eine persönliche Wertung/Stellungnahme auflöst.

Unabhängig von der Art der verwendeten Medien ist es wichtig, dass solche bei Präsentationen benutzt werden. Die schönsten Fotos, Diagramme, Filme oder Tondokumente nützen allerdings nichts, wenn kein oder nur ein oberflächlicher Bezug darauf genommen wird.
Richtig ist es deshalb:
- Bildmaterial (Fotos, Zeichnungen, Diagramme) projizieren und direkt damit  zeigen/erklären/Verdeutlichen.
Durch echte Einbeziehung der multimedialen Elemente signalisiert man einerseits Kompetenz, aber auch die Wichtigkeit, die man dem ausgewählten Material zuordnet.

Es gilt aber auch: Im Zentrum der Präsentation steht der Vortragende! Projiziertes Bildmaterial oder gezeigte Texte dürfen nicht dazu führen, dass die Zuhörer zu reinen Zuschauern werden.
Richtig ist deshalb:
- Texte knapp halten (wichtige Gliederungspunkte, schwierige Fachbegriffe, Definitionen, Gesetze, Formeln, wichtige Zitate)
- Regel: Bei Präsentationen mit dem PC nicht mehr als 5 Textzeilen pro Seite, pro Zeile nicht mehr als 5 Worte. (Keine Regel ohne Ausnahmen!)

 

Schlussteil

Unglücklich ist das Beenden einer Präsentation mit dem Satz: "Das war´s".
Viel sinnvoller ist bei komplexen und anspruchsvollen Inhalten eine Zusammenfassung. Wenn möglich sollte auch eine persönliche Wertung/Stellungnahme vorgenommen werden.

An den Schluss des Materials gehört die Angabe der Quellen. Gelegentlich möchte der Vortragende ganz besonders auf ein Buch oder eine Internetseite hinweisen. Dann kann man an dieser Stelle eine entsprechende Seite zeigen.
Richtig ist deshalb:
- Quellen nur auszugsweise zeigen und nur dann, wenn der Vortragende selbst ein besonderes Interesse daran hat. Darüber hinaus die Quellenangaben bereit halten, aber nicht zeigen!

Angaben der Quellen

Quelle: Koch: Alles fängt damit an, dass am Ende ein Punkt steht. 2000. URL :
http://
www.webort.de/pro/richtigzitieren.pdf.
Stand: 22.02.04
(Die URL ist nicht mehr zugänglich. Stand: September 2005)

In Zusammenarbeit mit Adam Szymczyna, 11 T5, 5.2005.

Grundsätzliche Regeln:

· Der Autor wird immer mit Nachname, Vorname zitiert.

· Der Titel wird immer mit Titel. Untertitel zitiert.

· Am Ende steht immer ein Punkt, vor den Seitenangaben immer ein Komma.

Beispiele:

A. Zitieren aus Büchern:

Allgemein: Autor1(/Autor2/Autor3):Titel. Ort (Auflage) Jahr (,Seiten).

Beispiel:

Pürer, Heinz / Raabe, Johannes: Medien in Deutschland. Band 1: Presse. Konstanz 1996, S. 32 – 37.

B. Zitieren aus Fachzeitschriften:

Allgemein: Autor1(/Autor2/Autor3):Titel. In: Name der Zeitschrift,
Jahrgang, Erscheinungsjahr, Heftnummer, Seiten.

Beispiel:

ARD/ZDF-Arbeitsgruppe Multimedia: Internet – (k)eine Männerdomäne. In: Media Perspektiven, Heft 8/1999, S. 432 – 429.

C. Presse:

Seibold, Balthas: Sendelizenz zum Geldverdienen. Medienkonzerne im Markt der Berliner Privatradios. In: Der Tagesspiegel, Nr. 16304 vom 10.04.1999, S. 31.

D. Internet:

Allgemein: Autor1(/Autor2/Autor3):Titel des Dokuments.Erscheinungsdatum im Internet.

Internetadresse (URL).Abrufdatum.

Beispiel:

Bleuel, Jens: Zitieren von Quellen im Internet. 1996. URL: http://ourworld.compuserve.com/homepages/jbleuel.ip-zit1.htm. Stand: 13.12.99.
(Die URL ist nicht mehr zugänglich. Stand Sept. 2005)

Hier ist also auch das Abrufdatum anzugeben!

Spezielle LiteraturStand: 2006

Es gibt verschiedene neuere Bücher zum Thema. Powerpoint und andere Software haben das Thema "Präsentationen" interessant gemacht. Ein tolles Buch, mit 46.- € allerdings auch sehr teuer, ist das erste in meiner Liste:
- Emil Hierhold: Sicher präsentieren - wirksam vortragen. Redline Wirtschaft. Frankfurt 2004
Hierhold schreibt nicht in erster Linie für schulische Bedürfnisse, das Buch enthält aber viele, viele Anregungen, die man direkt nutzen kann!

Mit 11,95 € deutlich billiger ist das nächste Buch, allerdings bleibt einiges auch sehr skizzenhaft:
- Karlhein Uhlenbrock: Referate/Facharbeit - Fit fürs Abi. Schroedel. Hannover 2001

Beim Projekt "Lernen lernen" in der PRS von Lehrern gern genutzt ist das folgende Buch:
- Friedhelm Hülshoff: TOP-Training. Klett. Stuttgart 1995

Die allgemeinen Grundlagen - auch für Präsentationen - werden in folgendem Buch (8,90 €) beschrieben:
- Sibylle Kroll: Richtig lernen. Stark. Freising 2003

Auch für andere Themen wichtig, besonders aber eben für Präsentationen ist das "Mind Mapping". Zu diesem Thema kann ich das folgende Buch (7.50 €) empfehlen:
- Margit Hertlein: Mind Mapping.Rowohlt Taschenbuch. Hamburg 2004

Link

Hier findet man Informationen zum Thema Präsentation im Abitur auf den Seiten des Hessischen Bildungsservers:
Link

WertungDer Fachbereich Biologie hat für die Oberstufe / die Präsentationsprüfung im Abitur einen Beurteilungbogen erstellt, der als pdf-Datei zum Download bereit steht.