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Unterricht / Medienkonzept

Medienkonzept der Philipp-Reis-Schule

Die Philipp-Reis-Schule wurde als eine von 10 Schulen in Hessen "für herausragende Medienarbeit" ausgezeichnet und zur Medienschule Hessen 2005 ernannt. Die Urkunde wurde im Rahmen einer Feierstunde in Kassel überreicht  (Bilder von der Preisverleihung). An der PRS wurden mehrfach Medienprofiltage für Lehrerinnen und Lehrer aus dem Wetterau- und dem Hochtaunuskreis durchgeführt.

Das Medienkonzept befindet sich aktuell in der periodischen Überarbeitung. Dabei wird u.a. inhaltlich der perspektivische Einsatz von Laptops / Tabletts im Unterricht diskutiert. Das aktuelle und bis zum Beschluss des neuen (voraussichtlich im Verlauf des Schuljahrs 2018/19) gültige Medienkonzept finden Sie im weiteren Verlauf dargestellt.

1. Neue Medien

Die neuen Medien tragen wesentlich zum modernen Profil der Philipp-Reis-Schule bei. Sie werden an unserer Schule mehr und mehr zu einem selbstverständlichen Werkzeug im Unterricht. Alle Klassen- und Fachräume sind mit interaktiven Tafeln inklusive Beamern und WLAN ausgestattet. In den verschiedenen Klassen- und Fachräumen stehen unseren Schülern und Lehrkräften über 400 Computerarbeitsplätze mit Internetanschluss und Peripheriegeräten zur Verfügung. Die Wartung der Computeranlage ist einem IT-Team übertragen worden, das aus vier Kollegen inklusive technischem Assistenten besteht.

Bei der Einrichtung von Teamklassen achten wir auf eine umfassende Ausstattung mit PCs. Für den Fachunterricht kann die Philipp-Reis-Schule neben der einschlägigen Standardsoftware ein breites Angebot an Lern- und Experimentiersoftware bereit stellen. Außerdem haben große Teile des Kollegiums in den letzten Jahren an verschiedenen Fortbildungsmaßnahmen teilgenommen. Die Fortsetzung dieser Bemühungen bleibt jedoch notwendig, um die Arbeit mit den neuen Medien noch stärker in der Breite des Kollegiums zu verankern. Die Mitwirkung der PRS in außerschulischen Medienverbünden und die intensive Zusammenarbeit mit der Lehrerakademie kann hier ihren Beitrag leisten.

Das Medienkonzept der Philipp-Reis-Schule sieht vor, dass alle Schüler den Umgang mit den neuen Medien lernen. Grundgedanken des Konzepts sind:

  • Jeder Schüler soll bis zur Abschlussklasse grundlegende Medienkompetenzen erwerben.

  • Die Medienkompetenzen müssen während der Sekundarstufe I sukzessiv und systematisch aufgebaut werden.

  • Diese Aufgabe übernehmen die Fächer.

  • Die Arbeit mit den neuen Medien soll in den Fachunterricht sinnvoll eingebunden werden.

  • Medien- und Methodenkompetenzen sollen zusammenhängend wachsen und sich ergänzen (z. B. Gestaltung der Präsentation und Vortragstechniken)

Daraus ergibt sich für die Fächer ein Minimalcurriculum, das für alle Schulzweige und die angegebenen Fächer verpflichtend ist. Weitere Medienprojekte sind möglich und werden in der Schule auf allen Ebenen der Organisation und der Bereitstellung notwendiger Ressourcen unterstützt.

Das Minimalcurriculum lässt sich graphisch wie folgt darstellen:

Fächer

Stufe 5

Stufe 6

Stufe 7

Stufe 8

Stufe 9

Stufe 10

Stufe 11

Deutsch

Umgang mit dem Computer, Textverar-beitung

vertiefende Wieder-
holung
     
1. Fremd-
sprache
Arbeiten mit Lernsoft-
ware
vertiefende Wieder-
holung
     
Kunst   Digitale Bildbear-
beitung
vertiefende Wieder-
holung
   
Mathematik   Tabellen-
kalkulation, Geometrie
vertiefende Wieder-
holung
   
Gesellschafts-
wissenschaften
   Recherieren, Präsentieren vertiefende Wieder-
holung
vetiefende Wieder-
holung
 
Orientierungskurs im Klassenverband       Recherieren, Präsentieren

In Jahrgangsstufe 5 / 6 lernen bzw. wiederholen die Schüler die Handhabung des Computers. Im Fach Deutsch sollen sie den Umgang mit der Tastatur und den Peripheriegeräten erlernen. Den Umgang mit einer Textverarbeitung eignen sie sich im Rahmen eines Unterrichtsthemas an. In der ersten Fremdsprache sollen sie das Arbeiten mit Lernsoftware kennen lernen. Verbindliche Inhalte sind:

  • Handhabung des Computers: Computer starten und herunterfahren, Programme starten und beenden, Umgang mit dem Explorer
  • Lernsoftware: Computer als Arbeits-, Übungs- und Lernmittel selbständig und in Zusammenarbeit mit Mitschülern nutzen
  • Umgang mit der Tastatur und den Peripheriegeräten: Tastatur und Maus als Eingabeinstrumente nutzen, Dokumente ausdrucken
  • Textverarbeitung: einfache Zeichen- und Absatzformatierungen zuweisen (Schriftart, Zeilenabstand etc.), Bilder einfügen, einfache Tabellen erstellen, kleine Zeichnungen anfertigen (Rechtecke, Pfeile)

In Jahrgangsstufe 7 / 8 werden die vorhandenen Grundkenntnisse mit Blick auf den mathematisch-natur-wissenschaftlichen und den musischen Bereich erweitert. In Mathematk sollen die Schüler das Arbeiten mit einer Tabellenkalkulation und einem Geometrieprogramm, in Kunst die digitale Bildverarbeitung kennen lernen. Verbindliche Inhalte sind:

  • Umgang mit Formeln: einfache Formeln eingeben können, den Funktionsassistent kennenlernen
  • Bezüge: relative und absolute Bezüge unterscheiden und anwenden
  • Grafikerstellung: Grafiken für einfache Beispiele erstellen (z. B. Balken- und Kreisdiagramme)
  • Einfügen der selbst erstellten Grafiken in ein Textverarbeitungprogramm
  • Grundkonstruktionen mit einem Geometrieprogramm durchführen können
  • Bilder in den Computer einlesen: Arbeiten mit einer Digitalkamera und dem Scanner
  • Bilder verarbeiten: Bilder vergrößern, verkleinern, zuschneiden, bearbeiten
  • Bilder speichern: Farbtiefen und Auflösungen beurteilen, gängige Dateiformate kennenlernen

In Jahrgangsstufe 9 (Hauptschule: Jahrgangsstufe 8) werden das Arbeiten mit dem Internet und Darstellungen mit einem Präsentatonsprogramm thematisiert. Dafür kommen Geschichte, Politik und Wirtschaft oder Erdkunde in Frage. Die Fachlehrer sprechen sich zu Beginn der Jahrgangsstufe ab. Die Durchführung eines Projekttages wird empfohlen. Verbindliche Inhalte sind:

  • Recherchieren: Mit Internetadressen, Katalogen und Suchmaschinen arbeiten, gefundene Inhalte speichern und in andere Programme übertragen
  • Präsentieren: In einem Präsentationsprogramm „Folien“ erstellen und verbinden, Integration verschiedener Medien (Texte, Grafiken, Musik), „Folien“ ausdrucken, Vortrag vor der Klasse üben, Vortrag und Gestaltung der „Folien“ kritisch bewerten

In Jahrgangsstufe 11 sollen die Schüler eine inhaltlich wie formal anspruchsvolle Präsentation selbständig erarbeiten. Der Kursleiter des im Klassenverband arbeitenden Orientierungskurses (Vorleistungskurses) stellt fachbezogene Themen zur Auswahl und integriert die entstandenen Präsentationen in seinen Unterricht. Die Erarbeitung der Präsentation beginnt im Rahmen von „Lernen lernen“.

  • Recherchieren: selbständige Recherche in Digital- und Printmedien, korrekter Umgang mit Zitaten und Quellenangaben
  • Präsentieren: Vortrag vor der Klasse üben, Vortrag und Gestaltung der „Folien“ kritisch bewerten, Kolloquium mit den Mitschülern und dem Kursleiter trainieren

Über diese verbindlichen Grundbausteine hinaus werden an der PRS noch verschiedene Wahlpflichtkurse und AGs mit einer Schwerpunktsetzung im Bereich der neuen Medien angeboten (u. a. Erstellung des "Schulplaners", digitaler Videoschnitt, Programmieren mit Scratch etc.).


2. Traditionelle Medien

Den Schülern stehen zahlreiche Lehrbücher zur Verfügung, die in den letzten Jahren teilweise neu angeschafft wurden, zum Teil aber noch ersetzt werden müssen. Darüber hinaus wird vielfältiges, aktuelles Material in den Unterricht einbezogen. Besonders der Sozial- und Gemeinschaftskundeunterricht, aber auch der Fremdsprachenunterricht kann heute auf aktuelle Medien wie Zeitungen, Tonbeispiele oder Videos nicht mehr verzichten. Alle Klassen- und Fachräume sind mit interaktiven Tafeln inklusive Beamern ausgestattet. Die Bibliothek ist mit Material für die Einzelarbeit und Recherche von Schülern gut ausgestattet. Hier sind auch mehrere Computerarbeitsplätze mit Internetanschluss und verschiedenen elektronischen Nachschlagewerken vorhanden.

Der Fachbereich Musik verfügt über vielfältiges Material. Das gleiche gilt für den Fachbereich Sport, der vor allem mit Kleingeräten gut ausgestattet ist, was einen abwechslungsreichen und schülerzentrierten Unterricht ermöglicht. Dies ist großenteils auf die Aktivitäten des Sport-Fachbereichs zurückzuführen, der u.a. durch die Einnahmen der alle drei Jahre stattfindenden Sport-Show für ein attraktives Materialangebot gesorgt hat.