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Unterricht / Gesellschaftswiss. / Arbeitslehre

Die Fachkonferenz Arbeitslehre hat ein schulinternes Curiculum beschlossen, zur Ansicht bitte hier klicken.

Das Fach Arbeitslehre wird an der PRS im Haupt- und Realschulzweig in den Jahrgängen 8 und 9 unterrichtet. Das Fach Berufskundeunterricht (BKU) gibt es ab Jahrgang 8 im Realschulzweig als Wahlpflichtunterricht und im Hauptschulzweig ab Jahrgang 7 als Unterricht im Klassenverband.

Das Unterrichtsfach Arbeitslehre

Ziel des Faches Arbeitslehre ist es, den Schülerinnen und Schülern die Vielschichtigkeit des Arbeitslebens näher zu bringen. Das Fach gewährt auch Einblicke in die unterschiedlichen technischen, ökonomischen, politischen, sozialen und ökologischen Faktoren, die Arbeit strukturieren, vermittelt Verständnis des Werts der Arbeit für den Menschen und gibt nicht zuletzt Orientierungshilfen für die eigene Berufswahl.

 

Das Unterrichtsfach BKU

Das Unterrichtsfach BKU beinhaltet in Klasse 7 und 8 die Schwerpunkte: Werken, Kochen/Textiles Gestalten und Arbeiten am PC. Die Kurse werden von allen Schülern in Semestern oder Trimestern durchlaufen. Nach Abschluss der 8. Klasse kann Ihr kann dann  gemäß der individuellen Neigungen aus einem breiten Angebot an Wahlpflichtkursen (z.B. Darstellendes Spiel, Sport, Informatik, Kunst, Kochen etc.) für die Klassen 9 und 10 frei gewählt werden.
BKU wird in der 7. Klasse mit 4 und in der 8. Klasse mit 3 Wochenstunden unterrichtet. In der Jahrgangsstufe 9 und 10 haben die Schüler 2 Stunden WPU pro Woche.
BKU ist, was den Arbeitsaufwand anbelangt, vergleichbar mit Kunst- und Sportunterricht: Es werden  keine Klassenarbeiten geschrieben und keine Hausaufgaben gestellt. Lernkontrollen mit entsprechenden Zensuren erfolgen durch die praktischen Aufgaben.
In Stufe 9 und 10 ist u.U. eine schriftliche Arbeit zu verfassen. 

Bei eher handwerklich/technischem Interesse und Spaß am kreativen Arbeiten sollte die Wahl auf BKU fallen. Hier werden Neigungen aufgegriffen und gefördert, die der klassische Unterrichtskanon sonst nur vereinzelt anspricht. Oftmals stellt sich heraus, dass  die Schüler speziell im Berufskundlichen Unterricht neue Interessen finden und verfeinern, etwas „ für sich selbst entdecken“ und dabei einen vorher nicht gekannten Lerneifer entwickeln.

So stellt BKU in folgenden Hinsichten einen Gewinn dar:

Er fördert die Entwicklung beruflicher Basiskompetenzen wie: Ausdauer und Konzentrations-vermögen, grobes und feines Handgeschick, Sorgfalt, Geduld und Selbstständigkeit.
Er schult die Fähigkeit zum sozialen Miteinander, zur Teamarbeit, zur Flexibilität und die Einsicht in sachbezogene Notwendigkeiten (Sauberkeit, Ordnung etc.).
Er kann Schülern und Eltern Antworten auf einige Fragestellungen, die spätere Berufswahl betreffend, geben:
  • Auf  welchen Stärken kann aufgebaut werden und welche Art von Tätigkeit eignet sich weniger für den jeweiligen Schüler.
  • Welche Weichen müssen demzufolge gestellt werden (weiterführende Schulen, Ausbildungsplatzvoraussetzungen etc.).
  • Und last but not least: die Motivation.
Viele Schüler freuen sich auf BKU, entwickeln Stolz und haben Freude an der eigenen Leistung, sind überrascht von der eigenen Kreativität. Die Erfahrung zeigt, dass solche Erfolgserlebnisse nicht nur im Berufskundlichen Unterricht sondern darüber hinaus auch in anderen Bereichen die Konzentrationsfähigkeit  fördern.
Abschließend soll an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass auch mit der Entscheidung für BKU der Weg in die Gymnasiale Oberstufe offen steht. In diesem Fall wird die 2. Fremdsprache (Spanisch) erst mit Eintritt in die 11. Klasse begonnen und bis zum Abitur beibehalten.  

Fachsprecher/-in:

Herr Barwinek (Arbeitslehre)

Frau Moser (BKU)