Politischer Dialog mit den Klassen der Jahrgangsstufe 7

Kreistagsvorsitzender zu Gast an der Philipp-Reis-Schule

Die Eingangshalle ist festlich geschmückt, der Weihnachtsbaum steht in der Aula, Plätzchenduft liegt in der Luft und ein Weihnachtschor sorgt für adventliche Stimmung. Was wünscht man sich drei Tage vor den Ferien? Politischen Dialog!

Zwei siebte Klassen sowie eine Integrationsklasse der Philipp-Reis-Schule beschäftigten sich auch in der Adventszeit intensiv mit Politik – genauer gesagt mit der Kommunalpolitik. Denn das Zusammenleben in der Gemeinde betrifft alle und pausiert nicht, auch nicht vor den Ferien.

Am 18.12.2025 besuchte der Kreistagsvorsitzende Renzo Sechi die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7G2, 7G3 und Intensivklasse 2 im Rahmen des PoWi-Unterrichts zum Thema „Politik und Leben in der Gemeinde“. Die Idee zu diesem Besuch entstand spontan aus einer Unterrichtsdiskussion – eine Woche vor den Ferien. Herr Sechi sagte ohne Zögern zu und machte den Termin möglich.

Aufmerksam und interessiert verfolgten die Schülerinnen und Schüler aus Friedrichsdorf und Bad Homburg die Veranstaltung in der Halle der Studiobühne. Begleitet wurden sie von der Schulleitung (stellvertretender Schulleiter Herr Hollenstein) sowie den PoWi-Lehrkräften Herrn Feist, Frau Korovel-Hanusch und Herrn Schallmayer-Marazuela.

Zu Beginn berichtete Herr Sechi über seine familiären Wurzeln, seinen persönlichen Werdegang und seine Erfahrungen im Bereich Integration. Anschließend erklärte er anschaulich die Aufgaben des Kreistags sowie den Ablauf einer Sitzung. In einer anschließenden Fragerunde konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen vertiefen. Sechs Freiwillige nahmen zudem an einer kurzen Abstimmungssimulation teil, bei der sie das Vertreten unterschiedlicher Interessen und demokratische Entscheidungsfindung praktisch erprobten.

Die Begegnung hinterließ Eindruck: Das Interesse der Lernenden an politischen Themen – insbesondere an Möglichkeiten der direkten politischen Beteiligung – wurde deutlich gestärkt.

Als möglicher nächster Schritt ist die Gründung einer AG „Kommunalpolitik und Mitbestimmung“ denkbar. In diesem Rahmen könnten Schülerinnen und Schüler aktuelle Themen aus ihrer Gemeinde recherchieren, Politikerinnen und Politiker sowie Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung einladen, eigene kleine Bürgerversammlungen organisieren und an Wettbewerben oder Jugendparlamenten teilnehmen.