„Fünf neue Reanimationspuppen für die PRS – Gemeinschaftsprojekt stärkt Lebensretter von morgen

Friedrichsdorf. Große Freude an der Philipp-Reis-Schule: Dank der großzügigen Spende durch das Gemeinschaftsprojekt „Kids Save Lives", unterstützt vom Rotary Club Offenbach Dreieich, der Kinderhilfestiftung sowie der Asklepios Klinik Langen, verfügt die Schule ab sofort über fünf moderne Reanimationspuppen. Mit dieser Unterstützung wird ein starkes Zeichen für mehr Sicherheit, Verantwortungsbewusstsein und gelebte Solidarität gesetzt.
Am Montag wurde die Spende stellvertretend von Prof. Dr. Dr. Ernst Hanisch offiziell an die Schule überreicht. Im Rahmen der Übergabe betonte er die besondere Bedeutung frühzeitiger Wiederbelebungsschulungen und würdigte das Engagement der Schule, lebensrettende Kompetenzen fest im Unterricht zu verankern.
Die neuen Übungspuppen ermöglichen es den Schülerinnen und Schülern, realitätsnah die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) zu trainieren. Was im Ernstfall über Leben und Tod entscheiden kann, soll an der PRS künftig selbstverständlich beherrscht werden: prüfen, rufen, drücken – und nicht zögern. Denn bei einem plötzlichen Herzstillstand zählt jede Sekunde. Bereits nach wenigen Minuten ohne Sauerstoff drohen schwere Schäden. Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Menschen wissen, was zu tun ist.
„Reanimation ist keine Frage des Alters, sondern des Mutes und des Wissens", betont die Schulsanitätsdienstleitung. Mit den neuen Trainingsmöglichkeiten wird die Wiederbelebung fest in den Schulalltag integriert. Die Schülerinnen und Schüler werden künftig regelmäßig üben, Notfallsituationen realitätsnah durchspielen und so Sicherheit gewinnen. Ziel ist es, Hemmschwellen abzubauen und Handlungskompetenz aufzubauen – damit aus Zuschauern Helfer werden.
Eine tragende Rolle spielt dabei der engagierte Schulsanitätsdienst der PRS. Die Mitglieder übernehmen schon jetzt Verantwortung im Schulalltag, versorgen kleinere Verletzungen, betreuen Mitschülerinnen und Mitschüler in Notlagen und sind bei Schulveranstaltungen unverzichtbar. Mit großem Einsatz, Fachwissen und Teamgeist leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Schulgemeinschaft. Durch die neuen Reanimationspuppen können die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter ihre Fähigkeiten weiter vertiefen und ihr Wissen noch fundierter an andere weitergeben.
Die Spende im Rahmen des Projekts „Kids Save Lives" ist daher weit mehr als die Übergabe von Trainingsmaterial. Sie ist eine Investition in Bildung, Prävention und Menschlichkeit. Sie zeigt, wie wertvoll die Zusammenarbeit zwischen Schule, medizinischen Einrichtungen und gesellschaftlichem Engagement ist – und wie aus gemeinsamer Initiative echte Zukunftssicherung entsteht.
Mit jeder Übung wächst nun an der PRS die Sicherheit, im Notfall richtig zu handeln. Fünf Reanimationspuppen – und unzählige potenzielle Lebensretterinnen und Lebensretter, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen."