Post der PRS an Saudi-Arabien – eine Aktion von Amnesty International

„Schreib für die Freiheit“- Schüler/-innen der PRS beteiligen sich am Briefmarathon 2020 von Amnesty international

„Hinter Gitter, statt hinterm Steuer“

Nassima al-Sada setzte sich  für die Freiheit von Frauen im Alltag in Saudi-Arabien ein. Deshalb wurde sie 2018  inhaftiert und nach Angaben von amnesty international isoliert und misshandelt. Sie wurde als eine von zehn Fällen ausgewählt, die beispielhaft für Menschen stehen sollen, die ihr Leben und ihre Freiheit riskieren im Kampf für Gerechtigkeit und Recht. Die Schüler/-innen des Jahrangs 9G haben sich im Ethikunterricht über amnesty international informiert und sich größtenteils für den Fall von Nassima al-Sada entschieden. Sie schreiben nun einen Brief an die Regierung Saudi-Arabiens mit der Bitte um Freilassung und einen Brief an Nassima al-Sada persönlich. Schüler/-innen der PRS schreiben u.a.:

„Saudi Arabien sollte auf Sie stolz sein, statt Sie wegzusperren!“

„Jeder hat das Recht über sein Leben zu entscheiden.“

Außerdem heben sie ihren Einsatz als Frau im Kampf für Frauenrechte hervor. Als Referentin wurde Frau Beate Meyer von der Friedrichsdorfer Amnesty international-Gruppe per Konferenzprogramm in den Unterricht zugeschaltet. Sie stellte die Arbeit von Amnesty vor und gab eine Einführung zum Briefmarathon. Sie wies darauf hin, dass die bisher verfassten Briefe durchaus Wirkung gezeigt und Regierungen veranlasst haben, Menschen aus der Haft zu entlassen. Als gefährdete Personen sieht sie Menschen, die sich für andere einsetzen: z.B. Anwälte und Journalisten. Was bleibt von der Thematik im Unterricht bei den Schülern im Gedächtnis? Zwei Schülerinnen blicken zurück: „Ich wusste bisher nicht, dass Menschen verhaftet werden, nur weil sie öffentlich ihre Meinung sagen“- „Ich fand es beeindruckend, dass offenbar sogar Briefe von Kindern und Jugendlichen bei manchen Regierungen eine Freilassung bewirken können“. Der Dank aller Schüler/-innen und der Lehrkraft Herrn Schauer gilt der Unterstützung von Frau Beate Meyer und der Ortsgruppe von amnesty international.