Poetry Slam für Demokratie und Menschenrechte
Der Poetry-Slam-Workshop an der Philipp-Reis-Schule fand im Rahmen des Anne-Frank-Tags statt, eines Aktionsprojekts gegen Antisemitismus und Rassismus, das in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Frankfurt durchgeführt wurde und das PRS-Lehrerin Henrike Bogacki ermöglicht hatte. Der Autor und Poetry-Slammer Dalibor Markovic leitete die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9H1 und 10G2 an, eigene Texte auf Basis eines selbst gewählten Zitats aus Anne Franks Tagebuch zu verfassen und dabei auch praktische Fähigkeiten wie freies Sprechen am Mikrofon zu üben. Die 15-jährige Melina berichtete, dass das gemeinsame Arbeiten im Team und das spontane Schreiben aus dem Bauch heraus ihr zunächst ungewohnt, letztlich aber bereichernd gewesen sei, und auch Frieda und Emma aus der Hauptschulklasse empfanden das klassenübergreifende Miteinander als positiv. Museumspädagogin Wiebke Lea Bartels begleitete das Projekt seitens des Jüdischen Museums und betonte, dass die Institution nicht nur die Vergangenheit, sondern auch Gegenwart und Zukunft des jüdischen Lebens in seiner ganzen Vielfalt vermitteln wolle. Die Abschlussveranstaltung findet am Dienstag, 11. Juni, auf dem Vorplatz des Jüdischen Museums Frankfurt statt, wo die Jugendlichen ihre Texte öffentlich präsentieren werden.
Die Taunus Zeitung berichtete am 5.6.2026





