Lateinklassen auf Rom Exkursion

Mit der Schule nach Rom – Klassenfahrt der Lateinschülerinnen und -schüler der 9G5 und 10G5

Vom 4. bis 8. Mai 2026 genossen die Lateinschülerinnen und -schüler der Klassen 9G5 und 10G5 der Philipp-Reis-Schule ereignisreiche Tage in Rom. 31 Schülerinnen und Schüler reisten in Begleitung ihrer Lateinlehrerinnen Frau Bechtold und Frau Barbotin in die Hauptstadt Italiens. Ziel war es, den Inhalt der im Unterricht übersetzten Texte hautnah zu erleben und dabei auch noch das Interesse an dieser alten Sprache aufrechtzuerhalten. Schon im Frühjahr 2025 hatten die Lernenden ihr Interesse an einer solchen Klassenfahrt der Schulleitung gezeigt; nach viel Planung und Organisation freuten sich alle Beteiligten riesig über die Umsetzung des Projektes.
Begonnen hat die Reise am 4. Mai früh morgens am Frankfurter Flughafen. Nachdem der Hinflug planmäßig verlaufen und die Ankunft im Hotel erfolgt war, konnten die Schülerinnen und Schüler es kaum erwarten, das Kolosseum zum ersten Mal zu sehen. Der Spaziergang dorthin führte durch die lebendigen Straßen Roms – und zum Abschluss des ersten Abends bot sich ein vom Sonnenuntergang beleuchtetes antikes Prachtexemplar, das „Colosseo“.
Am Dienstag lernten die „discipuli“ die Innenstadt näher kennen, indem sie ihre vorbereiteten Referate zu einzelnen Sehenswürdigkeiten vorstellten und so selbst eine kleine Stadtführung gestalteten. Stationen waren die Spanische Treppe, der Trevi-Brunnen, das Pantheon, die Piazza Navona, der Campo de Fiori sowie die Kirche der Tiberinsel, der Circus Maximus und die Kirche Santa Maria in Trastevere. Bei angenehmer Wärme stärkten sich die Klassen zwischendurch in einer Eisdiele mit 150 Sorten. Am Nachmittag bestiegen einzelne noch den Gianicolo, von dem aus man einen weiten Blick über die Stadt genießen kann.
Mittwochs ging es aufregend weiter mit einer Führung am und im Kolosseum sowie auf dem Forum Romanum. Die Ruinen brachten die Schülerinnen und Schüler zum Staunen – es sei spannend gewesen, die Bilder aus den Lateinbüchern in echt zu sehen, erzählten sie. Besonders beeindruckte, wie Gebäude aus so ferner Vergangenheit bis heute sichtbar sind: In einer Welt, in der sich die Umgebung schnell verändert, stehen immer noch alte Giganten. Nach den anstrengenden Stunden war der freie Nachmittag wohlverdient; einige ließen ihn ruhig ausklingen, andere genossen ihn auf der Terrasse bei einem Kartenspiel.
Früh aufstehen hieß es am Donnerstag, denn mit der Bahn ging es in den Vatikan. Bei wunderschönem Sonnenschein führte eine Führung durch die vatikanischen Gärten, wo es viel zu entdecken gab: zahlreiche Brunnen, Blumenbeete – und Schildkröten, die den Besucherinnen und Besuchern neugierig ins Gesicht blickten. Anschließend besichtigten einige noch den Petersdom von innen, während andere durch die Gassen des Vatikans spazierten.
Den letzten Abend ließen die beiden Klassen mit einem gemeinsamen Abendessen in einem typisch italienischen Restaurant ausklingen, gefolgt von einem Spaziergang in die Innenstadt. Nach einem Gruppenfoto und einem letzten Blick auf das beleuchtete Kolosseum hieß es nur noch: Koffer packen. Mit vielen neuen Erinnerungen und Erfahrungen verließen die Schülerinnen und Schüler am Freitagmorgen die Stadt – und trafen gegen 15 Uhr wohlbehalten am Frankfurter Flughafen ein.

Bilder von der Fahrt sind zu finden unter: romfahrt.netlify.app

 

Ein Bericht von Jasper Bachström (9g5) und Letizia Salluzzo (10g5)