Schulradeln
14.167 Kilometer als Ziel: PRS tritt beim Schulradeln in die Pedale
Mit viel Geschick und Gleichgewichtssinn haben die Siebtklässler der Philipp-Reis-Schule kürzlich am Bike-Check teilgenommen – Teil der Aktion „Schulradeln“. Auf dem Schulhof der PRS absolvierten die Jugendlichen ein kurzes Fahrtraining, bei dem unter anderem das richtige Bremsverhalten im Mittelpunkt stand.
Wie Fahrradlehrer Peter Tokai erklärte, lernen die Schülerinnen und Schüler dabei, ihre Bremsen richtig einzuschätzen: „Erst fahrt ihr um die Hütchen-Slalom, danach gebt ihr kurz Gas, fahrt ein Stück geradeaus. Am blauen Hütchen bremst ihr, mit dem Ziel, dann an rotem Hütchen zum Stehen zu kommen.“ Schnell zeigte sich dabei, dass Bremsen nicht gleich Bremsen ist – die Hinterradbremse blockiert leicht, während die Vorderradbremse bei falscher Dosierung gefährlich werden kann.
Neben dem Bremstraining bietet die PRS mit der Mountainbike-AG auch praktisches Know-how rund ums Rad an. Im Projekt „Bike School“ lernen Schülerinnen und Schüler zudem das eigenständige Reparieren ihrer Räder – dank der Unterstützung durch die AOK Hessen, den Förderverein der PRS und den Fahrradladen „Snow+Bike Action“ konnten dafür rund 24 gebrauchte Räder als Übungsmaterial angeschafft werden.
Auch die Siebtklässlerin Nora, die den Bike-Check zusammen mit ihrer Klasse 7G3 absolvierte, zog ein positives Fazit: Die Überprüfung von Bremsen, Reifen und Sattel vor der Fahrt sei wichtig, „damit man nicht bei jeder Kleinigkeit bei den Eltern oder im Fahrradladen um Hilfe bitten muss“. Zusätzlich vermittelten kleine Übungen den Jugendlichen mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
Die Aktion ist Teil des städtischen „Stadtradeln“-Wettbewerbs, an dem sich die Schule mit „Schulradeln“ beteiligt. Organisator Bürgel Tokai hofft, dass in diesem Jahr der Rekord aus 2025 geknackt wird – damals erradelten Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Eltern gemeinsam 14.167 Kilometer. Am Wettbewerb teilnehmen kann jede und jeder aus der Schulgemeinde, egal ob auf dem Schulweg oder in der Freizeit zurückgelegt – auch E-Bike-Kilometer zählen. Ziel der Aktion ist es, die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen zu fördern und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Der Wettbewerb läuft noch bis einschließlich Samstag. Eine besondere Auszeichnung erhält die Schule, Klasse beziehungsweise Einzelperson mit den meisten geradelten Kilometern.
Die Taunuszeitung (Katja Schuricht) berichtete am 9.9.2026.





